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Schachnovelle
Autor(en)
Zweig, Stefan
Verlag
Fischer Taschenb.
Sprache
Deutsch
Einband
Taschenbuch (kartoniert) | 2019
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Preis
inkl. 2.5% MwSt.
CHF 16.50
Auflage
69. A.
Masse
H18.9 cm x B11.8 cm x D1.0 cm 115 g
Seitenangaben
112 S.
BZ-Nr.
3013375
ISBN
978-3-596-21522-5
EAN
9783596215225
»Das Unwahrscheinliche hatte sich ereignet, der Weltmeister, der Champion zahlloser Turniere hatte die Fahne gestrichen vor einem Unbekannten, einem Manne, der zwanzig oder fünfundzwanzig Jahre kein Schachbrett angerührt. Unser Freund, der Anonymus, der Ignotus, hatte den stärksten Schachspieler der Erde in offenem Kampfe besiegt!« Das Erstaunen ist groß, als der unscheinbare Dr. B., österreichischer Emigrant auf einem Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires, eher zufällig gegen den amtierenden Schachweltmeister Mirko Czentovic antritt und seinen mechanisch routinierten Gegner mit verspielter Leichtigkeit besiegt. Doch das Schachspiel fördert Erinnerungen an den Terror seiner Inhaftierung im Nationalsozialismus zutage und reißt eine seelische Wunde wieder auf, die erneut Dr. B.s geistige Gesundheit bedroht.
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und lebte ab 1919 in Salzburg, bevor er 1938 nach England, später in die USA und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit in Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie 'Die Welt von Gestern' und die 'Schachnovelle'. Am 23. Februar 1942 schied er zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben.

Auf einer Schiffsreise von New York nach Buenos Aires kommt der Ich-Erzähler
dem arroganten Schachweltmeister Mirko Czentovic erst nahe, als sich dieser
bereit erklärt, gegen alle Hobbyspieler gemeinsam eine Partie zu spielen.
Als diese schon verloren scheint, greift ein Dr. B. in das Spiel ein und
holt gegen Czentovic noch ein Remis heraus. Durch Dr. B.s seltsames Spielfieber
neugierig gemacht, will der Ich-Erzähler mehr von ihm erfahren. Daraufhin
berichtet ihm Dr. B. von seiner monatelangen Einzelhaft im Wiener Gestapo-Gefängnis,
wo er dem Irrewerden nur dadurch entkam, dass er aus einem entwendeten
Schachbuch Meisterpartien nachspielte. Als er danach begann, gegen sich
selbst zu spielen, erlitt er eine Art >>Schachvergiftung>Schachvergiftung<<, woraufhin Dr. B. das Spiel abbricht und keine
Schachfiguren mehr anrühren will.
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