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Bator, Joanna: Bitternis

Roman | Ein Epos über starke, zornige Frauen

Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, Erforscherin einer düsteren Familiengeschichte, betritt eine Villa, die lange Zeit unbewohnt war. Sie tastet nach dem Ebonit-Schalter aus der Vorkriegszeit, um Licht zu machen - eine Ankunft im Unvertrauten.

Mit diesem Haus, der früheren Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf, hat es seine eigene Bewandtnis. Hier traf sich Kalinas Urgroßmutter Berta mit ihrem Geliebten. Berta träumt von einer Flucht mit ihm nach Prag, die der Vater verhindert. Der Hass auf ihn wird so groß, dass sie zu einer ungeheuren Tat schreitet.

Joanna Bators neuer Roman erzählt von weiblichen Lebensentwürfen. Und wie sie scheitern. Im drängenden, sarkastischen, an Elfriede Jelinek erinnernden Ton entfaltet sich das Drama der zornigen Frauen, die ihr Geheimnis durch die Generationen weitergegeben haben. Krieg, Gewalt und privates Unglück haben die Angst und Bitternis hervorgebracht, aus deren Bannkreis erst die Jüngste, Kalina, heraustritt, indem sie davon erzählt. Mit Macht fordert sie das Glück ein, das den Frauen ihrer Familie versagt war.

»? starken polnischen Frauen begegnet man in Joanna Bators Buch. Sie erzählt von ihrer Emanzipation - ihrem Mut und ihrer Verzweiflung und das mit viel bösem Humor und Fantasie. Es ist wieder ein tolles Joanna Bator-Buch - nicht umsonst ist sie eine der wichtigsten Stimmen der polnischen Literatur.«
Autor Bator, Joanna
Verlag Suhrkamp
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2023
Seitenangabe 829 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.4 cm x B13.7 cm x D4.0 cm 815 g
Auflage 2. A.

Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, Erforscherin einer düsteren Familiengeschichte, betritt eine Villa, die lange Zeit unbewohnt war. Sie tastet nach dem Ebonit-Schalter aus der Vorkriegszeit, um Licht zu machen - eine Ankunft im Unvertrauten.

Mit diesem Haus, der früheren Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf, hat es seine eigene Bewandtnis. Hier traf sich Kalinas Urgroßmutter Berta mit ihrem Geliebten. Berta träumt von einer Flucht mit ihm nach Prag, die der Vater verhindert. Der Hass auf ihn wird so groß, dass sie zu einer ungeheuren Tat schreitet.

Joanna Bators neuer Roman erzählt von weiblichen Lebensentwürfen. Und wie sie scheitern. Im drängenden, sarkastischen, an Elfriede Jelinek erinnernden Ton entfaltet sich das Drama der zornigen Frauen, die ihr Geheimnis durch die Generationen weitergegeben haben. Krieg, Gewalt und privates Unglück haben die Angst und Bitternis hervorgebracht, aus deren Bannkreis erst die Jüngste, Kalina, heraustritt, indem sie davon erzählt. Mit Macht fordert sie das Glück ein, das den Frauen ihrer Familie versagt war.

»? starken polnischen Frauen begegnet man in Joanna Bators Buch. Sie erzählt von ihrer Emanzipation - ihrem Mut und ihrer Verzweiflung und das mit viel bösem Humor und Fantasie. Es ist wieder ein tolles Joanna Bator-Buch - nicht umsonst ist sie eine der wichtigsten Stimmen der polnischen Literatur.«
Fr. 47.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-518-43131-3
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Bator, Joanna

Joanna Bator, 1968 geboren, publizierte in wichtigen polnischen Zeitungen und Zeitschriften und forschte mehrere Jahre lang in Japan. Die deutsche Übersetzung ihres Romans Sandberg durch Esther Kinsky war ein literarisches Ereignis. Seither gilt Joanna Bator als eine der wichtigsten neuen Stimmen der europäischen Literatur. Für Dunkel, fast Nacht (2012) wurde sie mit dem NIKE, dem wichtigsten Literaturpreis Polens, ausgezeichnet. Joanna Bator ist Hochschuldozentin und lebt in Japan und Polen.

Lisa Palmes, geboren 1975 in Münster, hat u.a. Werke von Wojciech Jagielski, Lidia Ostalowska, Filip Springer, Olga Tokarczuk und Joanna Bator übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Karl-Dedecius-Preis und 2019 mit dem Sonderpreis des Riesengebirgspreises für Literatur.

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