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Esoterische Literatur

Quelle: Wikipedia. Seiten: 64. Kapitel: Autor (Esoterik), Esoterische Zeitschrift, Esoterisches Werk, Magische Schrift, Merseburger Zaubersprüche, Fluchtafel, Liste magischer Schriften, Abraham von Worms, Grimoire, Corpus Hermeticum, Allan Kardec, Picatrix, Höllenzwang, Ars Goetia, Atlantis als Sujet, Jasmuheen, Die Stimme der Stille, Aus der Akasha-Chronik, Marie Anne Lenormand, Liber AL vel Legis, Benediktussegen, Buch Soyga, Sepher Raziel HaMalach, Arthur Edward Waite, Das sechste und siebente Buch Mosis, Lacnunga, Brandon Bays, Kybalion, Nine Herbs Charm, Adelma von Vay, Satanische Bibel, Millstätter Blutsegen, Buch der Schatten, Arnold Krumm-Heller, Jonathan Dilas, Brillenbuchstaben, Der Schlüssel zur Theosophie, Isis entschleiert, Buchela, Der Bilderschlüssel zum Tarot, Ruediger Schache, Wiener Hundesegen, Gerald G. Jampolsky, Buch des Apophis, Satyam S. Kathrein, Zachariassegen, Zeitenschrift, Museion, Testament Abrahams, Okkulte Chemie, Arbatel, NEXUS Magazin, Papyrus BM 10808, Lorscher Bienensegen, Björn Ulbrich, Codex Tro-Cortesianus, Sefer ha-Razim, Sefer ha-Jaschar, Sefer ha-Chajjim. Auszug: Die Fluchtafel oder Defixion (griechisch oder "Bindung, Bindezauber", lateinisch von "festheften, durchbohren", im literarischen Sprachgebrauch auch "Gebet, Verwünschung") stellt eine in der Antike weit verbreitete Form des Schadenszaubers dar. Fluchtafeln sind für gewöhnlich mit Inschriften versehene, dünne Bleistücke, die dem Zweck dienen sollten, Personen oder andere Lebewesen mit magisch-rituellen Mitteln oder mit Hilfe einer Gottheit in ihrem Handeln zu beeinflussen, an ihren Tätigkeiten zu hindern und sie zu "binden" oder ihnen auf bestimmte Zeit geistig beziehungsweise körperlich zu schaden, seltener sie sogar zu töten. Das Anliegen wurde entweder Gottheiten der Unterwelt anvertraut, welche den Fluch vollziehen sollten, oder galt bereits allein durch die rituelle Behandlung der Tafel als umgesetzt. Dazu wurden die beschrifteten Lamellen oft zusätzlich eingerollt, gefaltet oder mit Nägeln durchbohrt. Verletzungen des Mediums sollten im Sinne eines Analogiezaubers auf die verwünschte Person übertragen werden. Die meisten Exemplare wurden an besonderen Orten wie Gräbern, Tempeln oder Teichen vergraben. So verborgen sollten die Botschaften allein die angerufenen Gottheiten erreichen. Fluchtafeln wurden häufig bei Rechtsstreitigkeiten, aber auch gegen Konkurrenten bei Wagenrennen, im Theater oder im Wirtschaftsleben verwendet. Ebenso waren erotische Rivalität, Eifersucht oder ein erotisch motivierter Rachewunsch Anlass der Verwünschungen; einige Inschriften sollten hingegen den gewünschten Partner anziehen. Bisher wurden etwa 1600 archäologische Funde publiziert, die über große Teile der antiken Mittelmeerwelt verteilt sind. Umstritten ist in der Forschung die Frage nach dem Ursprung dieser Tradition: Einige Forscher führen deren Entwicklung auf Kontakte von sich gegenseitig beeinflussenden Kulturen zurück, wodurch etwa religiöse Vorstellungen aus dem assyro-babylonischen Kulturraum auf das hellenistische Griechenland entwicklungsgeschichtlich einwirkten. Für Meso


Verlag Books LLC, Reference Series
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2012
Seitenangabe 64 S.
Meldetext Folgt in ca. 5 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Paperback
Masse H24.6 cm x B18.9 cm x D0.3 cm 145 g

Quelle: Wikipedia. Seiten: 64. Kapitel: Autor (Esoterik), Esoterische Zeitschrift, Esoterisches Werk, Magische Schrift, Merseburger Zaubersprüche, Fluchtafel, Liste magischer Schriften, Abraham von Worms, Grimoire, Corpus Hermeticum, Allan Kardec, Picatrix, Höllenzwang, Ars Goetia, Atlantis als Sujet, Jasmuheen, Die Stimme der Stille, Aus der Akasha-Chronik, Marie Anne Lenormand, Liber AL vel Legis, Benediktussegen, Buch Soyga, Sepher Raziel HaMalach, Arthur Edward Waite, Das sechste und siebente Buch Mosis, Lacnunga, Brandon Bays, Kybalion, Nine Herbs Charm, Adelma von Vay, Satanische Bibel, Millstätter Blutsegen, Buch der Schatten, Arnold Krumm-Heller, Jonathan Dilas, Brillenbuchstaben, Der Schlüssel zur Theosophie, Isis entschleiert, Buchela, Der Bilderschlüssel zum Tarot, Ruediger Schache, Wiener Hundesegen, Gerald G. Jampolsky, Buch des Apophis, Satyam S. Kathrein, Zachariassegen, Zeitenschrift, Museion, Testament Abrahams, Okkulte Chemie, Arbatel, NEXUS Magazin, Papyrus BM 10808, Lorscher Bienensegen, Björn Ulbrich, Codex Tro-Cortesianus, Sefer ha-Razim, Sefer ha-Jaschar, Sefer ha-Chajjim. Auszug: Die Fluchtafel oder Defixion (griechisch oder "Bindung, Bindezauber", lateinisch von "festheften, durchbohren", im literarischen Sprachgebrauch auch "Gebet, Verwünschung") stellt eine in der Antike weit verbreitete Form des Schadenszaubers dar. Fluchtafeln sind für gewöhnlich mit Inschriften versehene, dünne Bleistücke, die dem Zweck dienen sollten, Personen oder andere Lebewesen mit magisch-rituellen Mitteln oder mit Hilfe einer Gottheit in ihrem Handeln zu beeinflussen, an ihren Tätigkeiten zu hindern und sie zu "binden" oder ihnen auf bestimmte Zeit geistig beziehungsweise körperlich zu schaden, seltener sie sogar zu töten. Das Anliegen wurde entweder Gottheiten der Unterwelt anvertraut, welche den Fluch vollziehen sollten, oder galt bereits allein durch die rituelle Behandlung der Tafel als umgesetzt. Dazu wurden die beschrifteten Lamellen oft zusätzlich eingerollt, gefaltet oder mit Nägeln durchbohrt. Verletzungen des Mediums sollten im Sinne eines Analogiezaubers auf die verwünschte Person übertragen werden. Die meisten Exemplare wurden an besonderen Orten wie Gräbern, Tempeln oder Teichen vergraben. So verborgen sollten die Botschaften allein die angerufenen Gottheiten erreichen. Fluchtafeln wurden häufig bei Rechtsstreitigkeiten, aber auch gegen Konkurrenten bei Wagenrennen, im Theater oder im Wirtschaftsleben verwendet. Ebenso waren erotische Rivalität, Eifersucht oder ein erotisch motivierter Rachewunsch Anlass der Verwünschungen; einige Inschriften sollten hingegen den gewünschten Partner anziehen. Bisher wurden etwa 1600 archäologische Funde publiziert, die über große Teile der antiken Mittelmeerwelt verteilt sind. Umstritten ist in der Forschung die Frage nach dem Ursprung dieser Tradition: Einige Forscher führen deren Entwicklung auf Kontakte von sich gegenseitig beeinflussenden Kulturen zurück, wodurch etwa religiöse Vorstellungen aus dem assyro-babylonischen Kulturraum auf das hellenistische Griechenland entwicklungsgeschichtlich einwirkten. Für Meso


Fr. 29.90
ISBN: 978-1-231-75583-9
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