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Honold, Alexander: Liebeslinien

Ingeborg Bachmann in ihren Literaturbeziehungen mit Paul Celan und Max Frisch
«Schreiben in Beziehung» - so liesse sich Ingeborg Bachmanns Werk überschreiben. Denn ihre grossen Liebesbeziehungen zu Paul Celan und Max Frisch sind auch literarische Verbindungen, in denen sich eigene Texte und diejenigen Celans und Frischs in einem beständigen Dialog entfalteten. Der Band stützt sich materialnah auf Ergebnisse der neueren Editions- und Forschungsarbeiten zu Bachmann. So erweisen sich die bislang vorwiegend in biographischer Perspektive betrachteten Partnerschaften und Liebesbeziehungen Bachmanns nun als Konstellationen von hoher zeitgeschichtlicher Relevanz und ästhetischer Innovationskraft. Wenn in den 1950er und 1960er Jahren Traditionen und Formzwänge erstmals aufgesprengt wurden, so haben die Beziehungen und Netzwerke Bachmanns, haben ihre aus intensiven Lebens- und Liebesverhältnissen entstandenen Gedichte und Erzählungen, aber auch die Lyrik Celans und die Romanprosa Frischs entscheidenden Anteil daran.Eine Erkundungsreise in die aufregenden Verschränkungen von Leben und Literatur.
Autor Honold, Alexander
Verlag schwabe
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2026
Seitenangabe 303 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Broschur mit Klappen
Masse H22.0 cm x B15.4 cm x D2.5 cm 490 g
Auflage 1. A.
Verlagsartikelnummer 5493
«Schreiben in Beziehung» - so liesse sich Ingeborg Bachmanns Werk überschreiben. Denn ihre grossen Liebesbeziehungen zu Paul Celan und Max Frisch sind auch literarische Verbindungen, in denen sich eigene Texte und diejenigen Celans und Frischs in einem beständigen Dialog entfalteten. Der Band stützt sich materialnah auf Ergebnisse der neueren Editions- und Forschungsarbeiten zu Bachmann. So erweisen sich die bislang vorwiegend in biographischer Perspektive betrachteten Partnerschaften und Liebesbeziehungen Bachmanns nun als Konstellationen von hoher zeitgeschichtlicher Relevanz und ästhetischer Innovationskraft. Wenn in den 1950er und 1960er Jahren Traditionen und Formzwänge erstmals aufgesprengt wurden, so haben die Beziehungen und Netzwerke Bachmanns, haben ihre aus intensiven Lebens- und Liebesverhältnissen entstandenen Gedichte und Erzählungen, aber auch die Lyrik Celans und die Romanprosa Frischs entscheidenden Anteil daran.Eine Erkundungsreise in die aufregenden Verschränkungen von Leben und Literatur.
CHF 30.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-7965-5493-3
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Honold, Alexander

Alexander Honold ist Literaturwissenschaftler an der Universität Basel. Er publiziert u. a. zu Hölderlin, Kafka, Gottfried Keller, Benjamin, Musil, Peter Handke. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultur der Moderne, Literatur und Musik sowie «landscape writing».

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