Suchen

Jügler, Matthias: Die Verlassenen

Roman
Kein Mensch ist vor den Momenten sicher, die alles von Grund auf ändern

Was würde man lieber vergessen, wenn man könnte? Johannes blickt zurück auf eine ostdeutsche Kindheit, die von feinen Rissen durchzogen war. Der frühe Tod seiner Mutter, das rätselhafte Verschwinden seines Vaters. All seine Fragen dazu blieben unbeantwortet, weshalb er noch als Erwachsener vorsichtig tastend durchs Leben geht. Ein melancholischer Eigenbrötler, der sich in einer stillen Existenz eingerichtet hat. Als Johannes in einer alten Kiste auf einen Brief stößt - adressiert an seinen Vater und abgeschickt nur wenige Tage, bevor dieser den Sohn wortlos verlassen hatte -, verändert dieser Fund nicht nur seine Zukunft, sondern vor allem seine Vergangenheit als Kind der Vorwende-DDR. Seine Erinnerungen sortieren sich neu und mit ihnen sein Blick auf das eigene Leben.

In eindringlicher Dichte und mit kraftvoller Klarheit erzählt Matthias Jügler von Verlust und Verrat, vom Wert des Erinnerns und den drängenden Fragen einer ganzen Generation. Ein warmherziger, leuchtender Roman von außergewöhnlicher sprachlicher Intensität.

»Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie nach einer wahren Begebenheit. So schlicht, nah und präzise, dass sie sich augenblicklich einbrennt.«

Autor Jügler, Matthias
Verlag Penguin Hardcover
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 176 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.6 cm x B13.2 cm x D1.9 cm 286 g
Kein Mensch ist vor den Momenten sicher, die alles von Grund auf ändern

Was würde man lieber vergessen, wenn man könnte? Johannes blickt zurück auf eine ostdeutsche Kindheit, die von feinen Rissen durchzogen war. Der frühe Tod seiner Mutter, das rätselhafte Verschwinden seines Vaters. All seine Fragen dazu blieben unbeantwortet, weshalb er noch als Erwachsener vorsichtig tastend durchs Leben geht. Ein melancholischer Eigenbrötler, der sich in einer stillen Existenz eingerichtet hat. Als Johannes in einer alten Kiste auf einen Brief stößt - adressiert an seinen Vater und abgeschickt nur wenige Tage, bevor dieser den Sohn wortlos verlassen hatte -, verändert dieser Fund nicht nur seine Zukunft, sondern vor allem seine Vergangenheit als Kind der Vorwende-DDR. Seine Erinnerungen sortieren sich neu und mit ihnen sein Blick auf das eigene Leben.

In eindringlicher Dichte und mit kraftvoller Klarheit erzählt Matthias Jügler von Verlust und Verrat, vom Wert des Erinnerns und den drängenden Fragen einer ganzen Generation. Ein warmherziger, leuchtender Roman von außergewöhnlicher sprachlicher Intensität.

»Die Geschichte einer vom DDR-Regime zerstörten Familie nach einer wahren Begebenheit. So schlicht, nah und präzise, dass sie sich augenblicklich einbrennt.«

Fr. 27.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-328-60161-6
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Über den Autor Jügler, Matthias

Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für seinen Debütroman »Raubfischen« (2015) erhielt er eine Reihe von Auszeichnungen. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig, wo er auch als freier Lektor arbeitet.

Weitere Titel von Jügler, Matthias

Benutzer, die diesen Artikel gekauft haben, haben auch gekauft

Kliesch, Vincent
Todesrauschen

Auris - Nach einer Idee von Sebastian Fitzek
Fr. 20.90

Brunk, Maike
Meine große Freiheit

Wie ich das Glück im Hamburger Hafen fand
Fr. 25.90

Wagamese, Richard
Der gefrorene Himmel

Roman
Fr. 32.90

Inusa, Manuela
Erdbeerversprechen

Roman
Fr. 16.50
Filters
Sort
display