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Kapitelman, Dmitrij: Eine Formalie in Kiew

Dmitrij Kapitelman erzählt von einer Familie, die in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. "Erst durch dieses Buch ist das Verstehen der Migration, des Nicht-Dazugehörens und des Dazwischen möglich." Olga Grjasnowa "Eine Formalie in Kiew" ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet, außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten.127452614

 

Bernadette Berweger empfiehlt dieses Buch, weil...

 

Es hat mir einen weiteren Blick in die Familien gegeben, welche in zwei Länder zu Hause sind und doch nirgends richtig heimisch. Was bedeutet eine Einbürgerung von den Kindern für die Eltern? Und doch gehört alles zusammen. 

Ein Roman welcher nicht besser in die heutige Zeit passen könnte. So kompakt der Inhalt, so humorvoll zumteil geschrieben.

Autor Kapitelman, Dmitrij
Verlag Hanser Berlin
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 176 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.8 cm x B13.3 cm x D1.7 cm 276 g
Coverlag Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (Imprint/Brand)
Verlagsartikelnummer 516/26937

Dmitrij Kapitelman erzählt von einer Familie, die in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. "Erst durch dieses Buch ist das Verstehen der Migration, des Nicht-Dazugehörens und des Dazwischen möglich." Olga Grjasnowa "Eine Formalie in Kiew" ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet, außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten.127452614

 

Bernadette Berweger empfiehlt dieses Buch, weil...

 

Es hat mir einen weiteren Blick in die Familien gegeben, welche in zwei Länder zu Hause sind und doch nirgends richtig heimisch. Was bedeutet eine Einbürgerung von den Kindern für die Eltern? Und doch gehört alles zusammen. 

Ein Roman welcher nicht besser in die heutige Zeit passen könnte. So kompakt der Inhalt, so humorvoll zumteil geschrieben.

Fr. 30.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-446-26937-8
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Über den Autor Kapitelman, Dmitrij

Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters, für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann.

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