Suchen

Mattheis, Philipp: Ein Volk verschwindet

Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen
In der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ist in den vergangenen Jahren eine Dystopie Wirklichkeit geworden: Die muslimischen Uiguren werden dort mit allen Möglichkeiten des Digitalzeitalters erfasst und überwacht. Etwa eine Million Menschen sind monatelang in Umerziehungslagern« interniert, wo Folter, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche an der Tagesordnung sind. Gleichzeitig werden Moscheen geschlossen, religiöse Feste untersagt, Baudenkmäler zerstört. Offensichtlich soll die kulturelle Identität des 15-Millionen-Volks ausgelöscht werden. Philipp Mattheis beschreibt in seinem Buch, wer die Uiguren sind und warum die chinesische Regierung so erbarmungslos gegen sie vorgeht. Er stellt aber auch Menschen vor, die dem Alptraum entkommen sind, und solche, die Widerstand organisieren. Nicht zuletzt beleuchtet er die unrühmliche Rolle deutscher und anderer westlicher Unternehmen, die in Xinjiang auf Zwangsarbeiter zurückgreifen, und das weitgehende Schweigen der internationalen Gemeinschaft, die die Macht der chinesischen Regierung fürchtet. »Vielleicht erklärt ? der Mangel an Bildern die unverzeihliche Empathielosigkeit mit den Uiguren in China, von deren brutaler Entrechtung und massenhafter Internierung die Öffentlichkeit seit Jahren weiß.« Carolin Emcke
Autor Mattheis, Philipp
Verlag Ch. Links
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2022
Seitenangabe 240 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.5 cm x B12.5 cm x D1.9 cm 271 g
Auflage 1. Auflage
Verlagsartikelnummer 9137
In der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ist in den vergangenen Jahren eine Dystopie Wirklichkeit geworden: Die muslimischen Uiguren werden dort mit allen Möglichkeiten des Digitalzeitalters erfasst und überwacht. Etwa eine Million Menschen sind monatelang in Umerziehungslagern« interniert, wo Folter, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche an der Tagesordnung sind. Gleichzeitig werden Moscheen geschlossen, religiöse Feste untersagt, Baudenkmäler zerstört. Offensichtlich soll die kulturelle Identität des 15-Millionen-Volks ausgelöscht werden. Philipp Mattheis beschreibt in seinem Buch, wer die Uiguren sind und warum die chinesische Regierung so erbarmungslos gegen sie vorgeht. Er stellt aber auch Menschen vor, die dem Alptraum entkommen sind, und solche, die Widerstand organisieren. Nicht zuletzt beleuchtet er die unrühmliche Rolle deutscher und anderer westlicher Unternehmen, die in Xinjiang auf Zwangsarbeiter zurückgreifen, und das weitgehende Schweigen der internationalen Gemeinschaft, die die Macht der chinesischen Regierung fürchtet. »Vielleicht erklärt ? der Mangel an Bildern die unverzeihliche Empathielosigkeit mit den Uiguren in China, von deren brutaler Entrechtung und massenhafter Internierung die Öffentlichkeit seit Jahren weiß.« Carolin Emcke
Fr. 27.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-96289-137-4
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Über den Autor Mattheis, Philipp

Philipp Matheis, Jahrgang 1979, war von 2012 bis 2016 China-Korrespondent der WirtschaftsWoche, von 2016 bis 2019 berichtete er aus Istanbul über die Türkei und den Nahen Osten. Von 2019 bis 2021 war er Ostasien-Korrespondent des Stern.Er studierte Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München S. J. und besuchte anschließend die DeutscheJournalistenschule. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt: »Kryptopia« (2018, mit Milosz Matuschek).

Weitere Titel von Mattheis, Philipp

Filters
Sort
display