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Osorio, Elsa: Mein Name ist Luz

Roman
Systematisch wurden in den Jahren der argentinischen Diktatur (1976-1983) die Babys inhaftierter Regimegegnerinnen geraubt und von Militärs adoptiert. Viele Jahre später versucht eine junge Frau - Opfer dieser Praxis -, Licht in das Dunkel ihrer Herkunft zu bringen. Alle ihre inneren Kräfte muß Luz dabei aufbieten, um von den Schatten der Vergangenheit nicht erdrückt zu werden.

»Selten­ hat eine latei­­namer­­ikani­­sche Erzähleri­­n so überze­­ugend­­ die Gattun­­g Roman umspi­­elt und die Fiktio­­n dabei­­ zum unerh­­örten Dokume­­nt gemac­­ht.«


Autor Osorio, Elsa
Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2010
Seitenangabe 424 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.0 cm x B11.8 cm x D2.7 cm 407 g
Auflage 6. A.
Verlagsartikelnummer 45918
Systematisch wurden in den Jahren der argentinischen Diktatur (1976-1983) die Babys inhaftierter Regimegegnerinnen geraubt und von Militärs adoptiert. Viele Jahre später versucht eine junge Frau - Opfer dieser Praxis -, Licht in das Dunkel ihrer Herkunft zu bringen. Alle ihre inneren Kräfte muß Luz dabei aufbieten, um von den Schatten der Vergangenheit nicht erdrückt zu werden.

»Selten­ hat eine latei­­namer­­ikani­­sche Erzähleri­­n so überze­­ugend­­ die Gattun­­g Roman umspi­­elt und die Fiktio­­n dabei­­ zum unerh­­örten Dokume­­nt gemac­­ht.«


CHF 20.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-518-45918-8
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Osorio, Elsa

Elsa Osorio wurde 1952 in Buenos Aires geboren und lebt seit 1994 vorwiegend in Madrid, wo sie als Journalistin, Dozentin und Drehbuchautorin für Film und Fernsehen arbeitet. Neben zahlreichen anderen Preisen wurde sie 1982 mit dem argentinischen »Premio Nacional de Literatura« für ihr Buch Ritos privados aus dem selben Jahr ausgezeichnet. Für Reina Mugra (1990) erhielt sie den »Premio Sociedad Argentina de Escritores« und 1992 für ihre Komödie Ya no hay hombres den Preis für das beste Drehbuch.
A veinte años, Luz (1998, dt. Mein Name ist Luz, 2000) ist ihr sechster Roman. Mit dem Thema der Kinder von »Verschwundenen« hat sie in Mein Name ist Luz ein besonders düsteres Kapitel der südamerikanischen Militärdiktaturen aufgegriffen. Das Buch war Anstoß für viele weitere Nachforschungen, nicht nur in Argentinien.
Für Mein Name ist Luz bekam Elsa Osorio 2001 den Literaturpreis von Amnesty International, der aus Anlaß des 40jährigen Bestehens der Menschenrechtsorganisation erstmals verliehen wurde.

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