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Prudhomme, Sylvain: Der Junge im Taxi

Roman

Bernadette Berweger empfiehlt dieses Buch...

Dem Autor ist gelungen, auf nicht einmal 200 Seiten, eine
Lebens- und Familiengeschichte zu entfalten. Für mich
eine berührende Geschichte über das Schicksal eines von
vielen gezeugten Besatzungskindern im Krieg. Eine
Geschichte über Schuld, Gutmachung und schmerzhaften
Nachwirkungen der Vergangenheit. Ich kann das Buch
wärmstens empfehlen.

 

Wer ist dieser M., über den die Familie nicht reden will? Auf der Beerdigung seines Großvaters erfährt Simon von dessen verleugnetem Sohn. Am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland gezeugt und zurückgelassen, ist M. nicht mehr als eine Leerstelle, eine vage Erinnerung.

Simon, selbst mit dem Ende seiner Beziehung konfrontiert, lässt der Gedanke an diesen deutschen Jungen nicht los. Was für ein Leben hat er gelebt, war er einsam, verlassen, frei? Ist er es noch? Die Suche treibt Simon von Südfrankreich an den Bodensee, wo sich vergessene Spuren mit den seinen kreuzen und ein neues Bild ergeben.

Hunderttausende Kinder von Besatzungssoldaten haben ihre Väter nie kennengelernt. In einem ebenso persönlichen wie poetischen Roman spürt Sylvain Prudhomme den Echos der Vergangenheit nach.

»Eine wunderschöne Geschichte, in der Sylvain Prudhomme mit Fingerspitzengefühl die Liebe und ihre Geheimnisse auslotet. In zarter, feinfühliger Sprache und klingenden Sätzen lässt er nuancierte Stimmungen aufleuchten.«

Autor Prudhomme, Sylvain
Verlag Unionsverlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 192 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.0 cm x B13.0 cm x D2.3 cm 300 g
Auflage 1. A.

Bernadette Berweger empfiehlt dieses Buch...

Dem Autor ist gelungen, auf nicht einmal 200 Seiten, eine
Lebens- und Familiengeschichte zu entfalten. Für mich
eine berührende Geschichte über das Schicksal eines von
vielen gezeugten Besatzungskindern im Krieg. Eine
Geschichte über Schuld, Gutmachung und schmerzhaften
Nachwirkungen der Vergangenheit. Ich kann das Buch
wärmstens empfehlen.

 

Wer ist dieser M., über den die Familie nicht reden will? Auf der Beerdigung seines Großvaters erfährt Simon von dessen verleugnetem Sohn. Am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland gezeugt und zurückgelassen, ist M. nicht mehr als eine Leerstelle, eine vage Erinnerung.

Simon, selbst mit dem Ende seiner Beziehung konfrontiert, lässt der Gedanke an diesen deutschen Jungen nicht los. Was für ein Leben hat er gelebt, war er einsam, verlassen, frei? Ist er es noch? Die Suche treibt Simon von Südfrankreich an den Bodensee, wo sich vergessene Spuren mit den seinen kreuzen und ein neues Bild ergeben.

Hunderttausende Kinder von Besatzungssoldaten haben ihre Väter nie kennengelernt. In einem ebenso persönlichen wie poetischen Roman spürt Sylvain Prudhomme den Echos der Vergangenheit nach.

»Eine wunderschöne Geschichte, in der Sylvain Prudhomme mit Fingerspitzengefühl die Liebe und ihre Geheimnisse auslotet. In zarter, feinfühliger Sprache und klingenden Sätzen lässt er nuancierte Stimmungen aufleuchten.«

CHF 32.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-293-00632-4
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Prudhomme, Sylvain

Sylvain Prudhomme, geboren 1979, ist Schriftsteller und Übersetzer. Seine Kindheit verbrachte er in Kamerun, Burundi, Mauritius und im Niger. In Paris studierte er Literaturwissenschaften und arbeitete danach mehrere Jahre in Afrika. Er ist Autor von mehreren Romanen und Mitbegründer der Zeitschrift Geste. Er wurde u. a. mit dem Prix Femina, dem Prix littéraire Georges Brassens, dem Prix littéraire de la Porte Dorée, dem Prix François Billetdoux und dem Prix Révélation de la Société des Gens de Lettres ausgezeichnet.

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