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Schaller, Daniela: Anglizismen in der italienischen Wirtschaftspresse (eBook)

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft), 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprache unterliegt einem ständigen Wandel. So wurden vor 100 Jahren Ausdrücke verwendet, die mittlerweile aus dem Sprachgebrauch verschwunden sind oder deren Bedeutung sich grundlegend verändert hat. Selbst vor 50 Jahren benutzte man Ausdrücke, die uns heute fremd sind. In allen Ländern verändern sich die Sprachen ständig, wofür es verschiedene Gründe gibt. Heutzutage sind Exporte aus dem Englischen besonders häufig, wobei manche Länder, wie zum Beispiel Deutschland oder Italien, von der Übernahme angloamerikanischer Begriffe bemerkenswert häufig Gebrauch machen. Der Einfluss der englischen Sprache auf andere Sprachen hat seit dem ersten Weltkrieg konstant zugenommen, wobei seit dieser Zeit vor allem Begriffe aus dem Amerikanischen übernommen werden. Insbesondere die Massenkommunikationsmittel dienen der Verbreitung von Anglizismen, vor allem die Presse gilt aufgrund ihrer Aktualität als "Einfallstor" für Anglizismen. Verteidiger der italienischen Sprache bangen um den Erhalt und die Reinheit des italienischen Wortguts. Kritiker der Anglizismusschwemme in Italien bezeichnen die neue Sprache als Itangliano oder Italese, das sind Zusammensetzungen aus Italiano und Inglese, um die Überhandnahme des Angloamerikanischen deutlich zu machen. Viele Skeptiker stellen sich die Frage: Ist die italienische Sprache in Gefahr? Darauf kann natürlich keine zufrieden stellende Antwort gegeben werden. Es ist unbestritten, dass der Einfluss des Angloamerikanischen in der italienischen Sprache stetig zugenommen hat und weiter zunimmt. Ob und inwieweit dies für das italienische Wortgut zur Bedrohung wird, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Es kann jedoch festgestellt werden, wie sehr einzelne Bereiche der italienischen Sprache, wie im vorliegenden Fall der Bereich der Wirtschaftspresse, von Anglizismen eingenommen sind. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, dem Leser einen Überblick über die Frequenz von Anglizismen in der Wirtschaftspresse zu verschaffen, ihre Verwendungsart aufzuzeigen und die Gründe für den Gebrauch darzulegen.
Autor Schaller, Daniela
Verlag GRIN Verlag
Einband PDF
Erscheinungsjahr 2007
Seitenangabe 95 S.
Meldetext Noch nicht erschienen, Juli 2024
Ausgabekennzeichen Deutsch
Plattform PDF
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft), 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprache unterliegt einem ständigen Wandel. So wurden vor 100 Jahren Ausdrücke verwendet, die mittlerweile aus dem Sprachgebrauch verschwunden sind oder deren Bedeutung sich grundlegend verändert hat. Selbst vor 50 Jahren benutzte man Ausdrücke, die uns heute fremd sind. In allen Ländern verändern sich die Sprachen ständig, wofür es verschiedene Gründe gibt. Heutzutage sind Exporte aus dem Englischen besonders häufig, wobei manche Länder, wie zum Beispiel Deutschland oder Italien, von der Übernahme angloamerikanischer Begriffe bemerkenswert häufig Gebrauch machen. Der Einfluss der englischen Sprache auf andere Sprachen hat seit dem ersten Weltkrieg konstant zugenommen, wobei seit dieser Zeit vor allem Begriffe aus dem Amerikanischen übernommen werden. Insbesondere die Massenkommunikationsmittel dienen der Verbreitung von Anglizismen, vor allem die Presse gilt aufgrund ihrer Aktualität als "Einfallstor" für Anglizismen. Verteidiger der italienischen Sprache bangen um den Erhalt und die Reinheit des italienischen Wortguts. Kritiker der Anglizismusschwemme in Italien bezeichnen die neue Sprache als Itangliano oder Italese, das sind Zusammensetzungen aus Italiano und Inglese, um die Überhandnahme des Angloamerikanischen deutlich zu machen. Viele Skeptiker stellen sich die Frage: Ist die italienische Sprache in Gefahr? Darauf kann natürlich keine zufrieden stellende Antwort gegeben werden. Es ist unbestritten, dass der Einfluss des Angloamerikanischen in der italienischen Sprache stetig zugenommen hat und weiter zunimmt. Ob und inwieweit dies für das italienische Wortgut zur Bedrohung wird, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Es kann jedoch festgestellt werden, wie sehr einzelne Bereiche der italienischen Sprache, wie im vorliegenden Fall der Bereich der Wirtschaftspresse, von Anglizismen eingenommen sind. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, dem Leser einen Überblick über die Frequenz von Anglizismen in der Wirtschaftspresse zu verschaffen, ihre Verwendungsart aufzuzeigen und die Gründe für den Gebrauch darzulegen.
CHF 45.15
Verfügbarkeit: Nicht am Lager
ISBN: 978-3-638-84152-8
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Juli 2024

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