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Schmid, Beatrice: "Du weißt mich jetzt in Raum und Zeit zu finden"

Zwei Frauen zwischen Basel und Moskau
Auf dem Dachboden der Eltern stößt Beatrice Schmid auf ein wahres Fundstück: Dokumente ihrer Großmutter Marie und ihrer Großtante Paula. Es sind Briefe, Fotos, Artikel und andere Unterlagen, in denen sich die Katastrophen sowie die bedeutenden Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Die eine, Paula, emigriert in den Anfangsjahren der Sowjetunion aus Basel nach Moskau, um am Aufbau einer neuen Gesellschaft mitzuwirken, blutjung und frisch verheiratet. 1937 wird ihr Mann erschossen, ihre zweijährige Tochter in ein Heim gesteckt, und sie kommt in den Gulag. Nach Stalins Tod wird sie rehabilitiert und findet ihre Tochter wieder. Trotz allem verbleibt sie in der Partei und verliert ihre Zuversicht nicht. Die andere, Marie, wird mit elf Jahren Waise und muss als Magd dienen. Sie wird Hilfsarbeiterin in Basel, sozialisiert sich politisch und ist bis zur Heirat mit Paulas Bruder stolz auf ihre Unabhängigkeit. Sie beginnt zu schreiben, veröffentlicht Artikel und setzt sich mit ihrem tiefen Gerechtigkeitsempfinden für die Rechte der Frauen ein. Das Schicksal ihrer Schwägerin lässt sie 1956 mit Protest aus der Partei der Arbeit austreten. Beatrice Schmid nimmt uns mit auf ihre Recherchereise. Sie beschreibt, wie sie das Leben und Erbe ihrer engagierten Vorfahrinnen entdeckt, deren mutige Lebensgeschichten einen nicht mehr loslassen.
Autor Schmid, Beatrice
Verlag Rotpunktverlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 380 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Mit zahlreichen historischen Bildern
Masse H20.9 cm x B13.9 cm x D2.4 cm 503 g
Auflage 1. Auflage 2020
Auf dem Dachboden der Eltern stößt Beatrice Schmid auf ein wahres Fundstück: Dokumente ihrer Großmutter Marie und ihrer Großtante Paula. Es sind Briefe, Fotos, Artikel und andere Unterlagen, in denen sich die Katastrophen sowie die bedeutenden Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Die eine, Paula, emigriert in den Anfangsjahren der Sowjetunion aus Basel nach Moskau, um am Aufbau einer neuen Gesellschaft mitzuwirken, blutjung und frisch verheiratet. 1937 wird ihr Mann erschossen, ihre zweijährige Tochter in ein Heim gesteckt, und sie kommt in den Gulag. Nach Stalins Tod wird sie rehabilitiert und findet ihre Tochter wieder. Trotz allem verbleibt sie in der Partei und verliert ihre Zuversicht nicht. Die andere, Marie, wird mit elf Jahren Waise und muss als Magd dienen. Sie wird Hilfsarbeiterin in Basel, sozialisiert sich politisch und ist bis zur Heirat mit Paulas Bruder stolz auf ihre Unabhängigkeit. Sie beginnt zu schreiben, veröffentlicht Artikel und setzt sich mit ihrem tiefen Gerechtigkeitsempfinden für die Rechte der Frauen ein. Das Schicksal ihrer Schwägerin lässt sie 1956 mit Protest aus der Partei der Arbeit austreten. Beatrice Schmid nimmt uns mit auf ihre Recherchereise. Sie beschreibt, wie sie das Leben und Erbe ihrer engagierten Vorfahrinnen entdeckt, deren mutige Lebensgeschichten einen nicht mehr loslassen.
Fr. 40.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-85869-868-1
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Über den Autor Schmid, Beatrice

Beatrice Schmid, 1973 in Basel geboren, hat Literaturwissenschaft und Geschich­te in Basel und Lausanne studiert, wo sie auch eine Assistentenstelle für neuere deutsche Literatur innehatte. Sie war Regieassistentin am Theater Basel und in Bern und arbeitet heute als Gymnasial­lehrerin für Deutsch und Geschichte in Lausanne. Seit über zwanzig Jahren ist sie in Menschenrechts- und Klimagruppen aktiv.

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