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Shakespeare, William : Julius Cäsar

»Der Dramatiker stellt mit Cäsar und Brutus zwei große Individuen vor den Zuschauer, zwischen denen sich ein Gegensatz zwangsläufig ergeben muß, und die beide im Recht und beide im Unrecht sind, weil jeder von ihnen in einer bedingten Welt das Unbedingte zu verwirklichen sucht. Diese Verstrickung und diese Antinomie, die sich aus Charakteren mehr als aus politischen Theorien ergibt, kennzeichnet Julius Cäsar als Auftakt zu Shakespeares großen Tragödien.« Ernst Th. Sehrt


Autor Shakespeare, William / Schlegel, August (Übers.) / Klose, Dietrich (Nachw.)
Verlag Reclam
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2006
Seitenangabe 112 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen KART
Masse H14.8 cm x B9.6 cm x D0.4 cm 62 g
Reihe Reclams Universal-Bibliothek

»Der Dramatiker stellt mit Cäsar und Brutus zwei große Individuen vor den Zuschauer, zwischen denen sich ein Gegensatz zwangsläufig ergeben muß, und die beide im Recht und beide im Unrecht sind, weil jeder von ihnen in einer bedingten Welt das Unbedingte zu verwirklichen sucht. Diese Verstrickung und diese Antinomie, die sich aus Charakteren mehr als aus politischen Theorien ergibt, kennzeichnet Julius Cäsar als Auftakt zu Shakespeares großen Tragödien.« Ernst Th. Sehrt


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ISBN: 978-3-15-000009-0
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Über den Autor Shakespeare, William

William Shakespeare (23.4.1564 in Stratford - 23.4.1616 in Stratford) gehört neben Christopher Marlowe und Ben Jonson zu den maßgeblichen Protagonisten des Elisabethanischen Theaters. Der Sohn eines Handschuhherstellers besucht eine Lateinschule und beginnt mit seiner Mitgliedschaft bei den Lord Chamberlain's Men (später King's Men) seine Karriere als Schriftsteller, Lyriker und Schauspieler. Ab 1599 ist Shakespeare Teilhaber des Globe Theaters in London. 1612 zieht er zurück in seine Heimatstadt Stratford, wo er seinen Lebensabend verbringt. Neben 154 Sonetten und Versdichtungen werden ihm 38 Dramen zugeschrieben, die er in einem Zeitraum von 21 Jahren zu Papier bringt. Bekannt sind Geschichtsdramen, wie etwa »Julius Cäsar« (»Julius Caesar«), »Heinrich V.« (»King Henry V.«) oder»Richard III«. Daneben stehen Komödien wie »Ein Sommernachtstraum« (»A Midsummer Night's Dream«) oder »Viel Lärm um nichts« (»Much ado about nothing«) oder Tragödien, wie »Macbeth«, »Othello«, »Hamlet« und »König Lear« (»King Lear«). In »Romeo und Julia« (»Romeo and Juliet«) schuf Shakespeare eines der populärsten Liebespaare der Theatergeschichte.

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