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Vieznaviec, Eva: Was suchst du, Wolf?

Eva Vieznaviec würdigt die Frauen einer ganzen Generation - eingebettet in die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ryna ist auf dem Weg von Darmstadt in ihr belarussisches Heimatdorf. Dort ist im 101. Lebensjahr ihre Großmutter gestorben - "fast blind und dürr wie eine Bohnenstange, aber bei vollem Bewusstsein und Kräften". Bis zum Schuleintritt ist Ryna einst bei ihr aufgewachsen: Sie lauschte den Geschichten, in denen nichts verschwiegen wurde, sie sah zu, wie Kinder und Erwachsene von Verwünschungen befreit und Wunden weggezaubert wurden. In ihrem Zwiegespräch mit der geliebten Großmutter lässt die heute in Warschau lebende Eva Vieznaviec das ganze 20. Jahrhundert mit all seinen Grausamkeiten vorbeiziehen und setzt der Überzeugung einer ganzen Generation von Frauen ein Denkmal, dass das Leben weitergehen wird, selbst auf verbrannter Erde."Ein eindrucksvoller, 'magisch realistischer' Roman, eine Hommage an die Frauen von Belarus, die auch im Kampf gegen das Lukaschenko-Regime an vorderster Front stehen." Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 1.4.23 "Roman der Stunde. Eva Vieznaviec schreibt, als würde sie Pflöcke in die Erde schlagen. Präzise und mit voller Kraft." Stefanie Panzenböck, Falter, 22.03.23 "Ein Roman, der einem das Herz erwärmt." Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk, 15.03.23 "In klaren, fast harten Sätzen erzählt sie eine sehr dicht gesponnene, familiäre Gegengeschichte über fünf Generationen, die statt von der Politik von Menschen berichtet. ? Nicht zuletzt ist dieses Buch eine Hommage an die Frauen von Belarus, die ein Beispiel dafür sind, wie man weiterlebt, auch auf verbrannter Erde." Cornelius Wüllenkemper, Deutschlandfunk Büchermarkt, 10.03.23 "Eva Vieznaviec kann verzaubern, wie der Roman 'Was suchst du, Wolf?' eindrucksvoll zeigt." Judith Hoffmann, Ö1 Mittagsjournal, 09.03.23 "Eva Vieznaviec gelingen unverwechselbare Sätze ? ein sprachliches Widerstandspotenzial auf, das einen beim Lesen durchströmt. ? Ein Erzähl-Kunstwerk, das von subtilen Verschiebungen der Erzählperspektive und einzigartigen Sätzen lebt. Es zeigt wieder einmal, dass es am ehesten noch der Kunst gelingen kann, vom unermesslichen Grauen zu sprechen, die Fakten zu zeigen, aber nicht in ihnen zu versinken. Dem Roman gelingt es, den Schrecken unvergesslich zu machen und zugleich zu transzendieren." Cornelius Hell, Ö1 ex libris, 05.03.23 "Trifft mit der Wucht eines Vorschlaghammers. ? Gewaltig und trotz aller Brutalität hochpoetisch. Vieznaviec gelingt es, diese Zeit der ungeheuerlichen Verwerfungen und Finsternis in kurzen Episoden, in einer prägnanten Sprache, angefüttert mit historischen Details, so lebendig werden zu lassen, dass dem Leser schwindelig wird bei einer derart komprimierten Zeitreise. ? Eine kraftvolle Huldigung der belarussischen Frauen, ihrer Stärke und emanzipierten Lebensgewandtheit." Ingo Petz, Standard Album, 25.02.23 "Die Lektüre entwickelt eine Wucht, die lange nachhallt." Roberta de Righi, Münchner Abendzeitung, 22.02.23
Autor Vieznaviec, Eva / Wünschmann, Tina (Übers.)
Verlag Zsolnay
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2023
Seitenangabe 144 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.8 cm x B13.5 cm x D1.8 cm 239 g
Verlagsartikelnummer 551/07336
Eva Vieznaviec würdigt die Frauen einer ganzen Generation - eingebettet in die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ryna ist auf dem Weg von Darmstadt in ihr belarussisches Heimatdorf. Dort ist im 101. Lebensjahr ihre Großmutter gestorben - "fast blind und dürr wie eine Bohnenstange, aber bei vollem Bewusstsein und Kräften". Bis zum Schuleintritt ist Ryna einst bei ihr aufgewachsen: Sie lauschte den Geschichten, in denen nichts verschwiegen wurde, sie sah zu, wie Kinder und Erwachsene von Verwünschungen befreit und Wunden weggezaubert wurden. In ihrem Zwiegespräch mit der geliebten Großmutter lässt die heute in Warschau lebende Eva Vieznaviec das ganze 20. Jahrhundert mit all seinen Grausamkeiten vorbeiziehen und setzt der Überzeugung einer ganzen Generation von Frauen ein Denkmal, dass das Leben weitergehen wird, selbst auf verbrannter Erde."Ein eindrucksvoller, 'magisch realistischer' Roman, eine Hommage an die Frauen von Belarus, die auch im Kampf gegen das Lukaschenko-Regime an vorderster Front stehen." Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 1.4.23 "Roman der Stunde. Eva Vieznaviec schreibt, als würde sie Pflöcke in die Erde schlagen. Präzise und mit voller Kraft." Stefanie Panzenböck, Falter, 22.03.23 "Ein Roman, der einem das Herz erwärmt." Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk, 15.03.23 "In klaren, fast harten Sätzen erzählt sie eine sehr dicht gesponnene, familiäre Gegengeschichte über fünf Generationen, die statt von der Politik von Menschen berichtet. ? Nicht zuletzt ist dieses Buch eine Hommage an die Frauen von Belarus, die ein Beispiel dafür sind, wie man weiterlebt, auch auf verbrannter Erde." Cornelius Wüllenkemper, Deutschlandfunk Büchermarkt, 10.03.23 "Eva Vieznaviec kann verzaubern, wie der Roman 'Was suchst du, Wolf?' eindrucksvoll zeigt." Judith Hoffmann, Ö1 Mittagsjournal, 09.03.23 "Eva Vieznaviec gelingen unverwechselbare Sätze ? ein sprachliches Widerstandspotenzial auf, das einen beim Lesen durchströmt. ? Ein Erzähl-Kunstwerk, das von subtilen Verschiebungen der Erzählperspektive und einzigartigen Sätzen lebt. Es zeigt wieder einmal, dass es am ehesten noch der Kunst gelingen kann, vom unermesslichen Grauen zu sprechen, die Fakten zu zeigen, aber nicht in ihnen zu versinken. Dem Roman gelingt es, den Schrecken unvergesslich zu machen und zugleich zu transzendieren." Cornelius Hell, Ö1 ex libris, 05.03.23 "Trifft mit der Wucht eines Vorschlaghammers. ? Gewaltig und trotz aller Brutalität hochpoetisch. Vieznaviec gelingt es, diese Zeit der ungeheuerlichen Verwerfungen und Finsternis in kurzen Episoden, in einer prägnanten Sprache, angefüttert mit historischen Details, so lebendig werden zu lassen, dass dem Leser schwindelig wird bei einer derart komprimierten Zeitreise. ? Eine kraftvolle Huldigung der belarussischen Frauen, ihrer Stärke und emanzipierten Lebensgewandtheit." Ingo Petz, Standard Album, 25.02.23 "Die Lektüre entwickelt eine Wucht, die lange nachhallt." Roberta de Righi, Münchner Abendzeitung, 22.02.23
Fr. 32.50
ISBN: 978-3-552-07336-4
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