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Boström Knausgard, Linda: Oktoberkind

Wie es sich anfühlt, in einer Klinik aufzuwachen und der nächsten Elektroschockbehandlung entgegenzusehen - das ist selten Stoff für Literatur. Oktoberkind zeichnet den Weg einer Frau und Schriftstellerin nach, die an diesem Punkt um ihre Erinnerungen ringt. Die Therapie droht diese Erinne- rungen, Triebfeder ihres Schreibens, auszulöschen. So bringt sie all ihren Mut auf, um sich alles zu vergegenwärtigen, die Kindheit in der Stadt, die Ehe mit einem berühmten Schrift- steller, das Leben auf dem Land, wo er aufblüht und sie verkümmert, die Geburt der vier Kinder, ihre eigene Arbeit als Schriftstellerin und welche Kraft sie darin findet. Unter den Bildern aus der Kindheit ist das vom Reiten im Ferienlager ein Lichtblick. Im wilden Galopp ist sie glücklich, aber bald muss sie wieder in die Stadt und in den Alltag zurück. In ihrem autobiografischen und zugleich hoch poetischen Roman dringt Linda Boström Knausgård vor zu den Ursachen für ihren Schmerz und ihr Scheitern, aber auch zu Momenten der Stärke und des Glücks, die sie in kraftvolle, unvergessliche Prosa bannt.»'Oktoberkind' fliest dahin wie Wasser, mal als brausender Strom, mal zu Eis erstarrend. Beim Lesen wird man von seiner kühlen Kraft gepackt.« Boras Tidning »Dieses Buch ist keine Abrechnung[,] sondern eine sensible, literarische Beschäftigung mit der Schicksalshaftigkeit der eigenen Vita.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt »Linda Boström Knausgård will in diesem autofiktionalen Roman nicht mit ihrem Mann abrechnen, sondern mit ihrer Krankheit. Sie hat dafür eine berückend melodiöse Sprache gefunden und eindrückliche Bilder.« Claudia Ingenhoven, MDR Kultur Spezial »Ein stilistisch hartes Buch, mit sehr knapper Prosa [und] einer Eindringlichkeit, gerade, wenn es um die Krankengeschichte geht und um die Erinnerungen.« Thomas Andre/ Rainer Moritz, Podcast »Next Book Please« »Dieses Buch schmerzt, trifft ins Mark, erinnert an Tove Ditlevsen und Sylvia Plath, die mit den gleichen Dämonen zu kämpfen hatten. Und doch gibt es einem irgendwie Hoffnung [...].« Jana Malucha, booksnotdead.de »Es ist Literatur gegen ein patriarchales System von Ärzten, Lehren, Vätern und Ehemännern und dessen Folgen. Dem setzt Linda Boström Knausgård mit 'Oktoberkind' ein dichtes, poetisches Werk entgegen, das ebenso beklemmend wie auch berührend zu lesen ist.« Kristine Harthauer, SWR2 Lesenswert »'Oktoberkind' ist auch ein Liebesroman, wenn auch einer, der vom Scheitern und von Scheidung handelt. Dafür hat Linda Boström Knausgård eine präzise, hart zupackende, gefühlvolle, doch nie gefühlige Sprache gefunden.« Jörg Magenau, Deutschlandfunk »'Oktoberkind' ist ein Roman von eigensinniger literarischer Intensität. Ohne Tränen kommt man aus dem Buch nicht heraus.« Lisa Kreißler, NDR Kultur »Man kann 'Oktoberkind' aus Interesse am Ex lesen. Doch dass Linda mehr als 'die Ex-Frau von' ist, merken Leserinnen und Leser schnell.« Michael Wurmitzer, Der Standard
Autor Boström Knausgard, Linda / Allenstein, Ursel (Übers.)
Verlag Schöffling
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2022
Seitenangabe 224 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Umschlagbild von Jarek Puczel
Masse H20.5 cm x B12.5 cm x D2.3 cm 346 g
Wie es sich anfühlt, in einer Klinik aufzuwachen und der nächsten Elektroschockbehandlung entgegenzusehen - das ist selten Stoff für Literatur. Oktoberkind zeichnet den Weg einer Frau und Schriftstellerin nach, die an diesem Punkt um ihre Erinnerungen ringt. Die Therapie droht diese Erinne- rungen, Triebfeder ihres Schreibens, auszulöschen. So bringt sie all ihren Mut auf, um sich alles zu vergegenwärtigen, die Kindheit in der Stadt, die Ehe mit einem berühmten Schrift- steller, das Leben auf dem Land, wo er aufblüht und sie verkümmert, die Geburt der vier Kinder, ihre eigene Arbeit als Schriftstellerin und welche Kraft sie darin findet. Unter den Bildern aus der Kindheit ist das vom Reiten im Ferienlager ein Lichtblick. Im wilden Galopp ist sie glücklich, aber bald muss sie wieder in die Stadt und in den Alltag zurück. In ihrem autobiografischen und zugleich hoch poetischen Roman dringt Linda Boström Knausgård vor zu den Ursachen für ihren Schmerz und ihr Scheitern, aber auch zu Momenten der Stärke und des Glücks, die sie in kraftvolle, unvergessliche Prosa bannt.»'Oktoberkind' fliest dahin wie Wasser, mal als brausender Strom, mal zu Eis erstarrend. Beim Lesen wird man von seiner kühlen Kraft gepackt.« Boras Tidning »Dieses Buch ist keine Abrechnung[,] sondern eine sensible, literarische Beschäftigung mit der Schicksalshaftigkeit der eigenen Vita.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt »Linda Boström Knausgård will in diesem autofiktionalen Roman nicht mit ihrem Mann abrechnen, sondern mit ihrer Krankheit. Sie hat dafür eine berückend melodiöse Sprache gefunden und eindrückliche Bilder.« Claudia Ingenhoven, MDR Kultur Spezial »Ein stilistisch hartes Buch, mit sehr knapper Prosa [und] einer Eindringlichkeit, gerade, wenn es um die Krankengeschichte geht und um die Erinnerungen.« Thomas Andre/ Rainer Moritz, Podcast »Next Book Please« »Dieses Buch schmerzt, trifft ins Mark, erinnert an Tove Ditlevsen und Sylvia Plath, die mit den gleichen Dämonen zu kämpfen hatten. Und doch gibt es einem irgendwie Hoffnung [...].« Jana Malucha, booksnotdead.de »Es ist Literatur gegen ein patriarchales System von Ärzten, Lehren, Vätern und Ehemännern und dessen Folgen. Dem setzt Linda Boström Knausgård mit 'Oktoberkind' ein dichtes, poetisches Werk entgegen, das ebenso beklemmend wie auch berührend zu lesen ist.« Kristine Harthauer, SWR2 Lesenswert »'Oktoberkind' ist auch ein Liebesroman, wenn auch einer, der vom Scheitern und von Scheidung handelt. Dafür hat Linda Boström Knausgård eine präzise, hart zupackende, gefühlvolle, doch nie gefühlige Sprache gefunden.« Jörg Magenau, Deutschlandfunk »'Oktoberkind' ist ein Roman von eigensinniger literarischer Intensität. Ohne Tränen kommt man aus dem Buch nicht heraus.« Lisa Kreißler, NDR Kultur »Man kann 'Oktoberkind' aus Interesse am Ex lesen. Doch dass Linda mehr als 'die Ex-Frau von' ist, merken Leserinnen und Leser schnell.« Michael Wurmitzer, Der Standard
Fr. 35.90
ISBN: 978-3-89561-124-7
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