Corinne Frischknecht empfiehlt dieses Buch...
Percival Everett hat den Klassiker “Die Abenteuer des Huckleberry Finn” neu interpretiert. Erzählt wird die Geschichte von Jim, dem Sklaven. Entstanden ist eine grandiose Abenteuergeschichte, mal traurig, dann wieder sehr humorvoll und oft auch satirisch erzählt. James ist ein tiefgründiger Roman, den man unbedingt lesen sollte!
"Huckleberry Finn" wird zum Roman der Freiheit - in "James" erfindet Percival Everett den Klassiker der amerikanischen Literatur neu. Fesselnd, komisch, subversiv Jim spielt den Dummen. Es wäre zu gefährlich, wenn die Weißen wüssten, wie intelligent und gebildet er ist. Als man ihn nach New Orleans verkaufen will, flieht er mit Huck gen Norden in die Freiheit. Auf dem Mississippi jagt ein Abenteuer das nächste: Stürme, Überschwemmungen, Begegnungen mit Betrügern und Blackface-Sängern. Immer wieder muss Jim mit seiner schwarzen Identität jonglieren, um sich und seinen jugendlichen Freund zu retten. Percival Everetts "James" ist einer der maßgeblichen Romane unserer Zeit, eine unerhörte Provokation, die an die Grundfesten des amerikanischen Mythos rührt. Ein auf den Kopf gestellter Klassiker, der uns aufrüttelt und fragt: Wie lesen wir heute? Fesselnd, komisch, subversiv."Witziger und dabei böser ist die amerikanische Gegenwartsliteratur lange nicht gewesen. Womöglich nicht mehr seit Mark Twain." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine zeitung, 16.03.24 "Mit 'James' revidiert Everett den amerikanischen Kanon auf subversive Weise und schafft dabei großartige Literatur. Sein kraftvoller Erzählfluss trägt die Tiefenschichten philosophischer Reflexion in sich, aber der Leser kann auch an der Oberfläche bleiben und sich von den überraschenden Wendungen der Geschichte mitreißen lassen." Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 16.03.24 "Ein meisterhaft komponierter, exzellent geschriebener, die twainsche Utopie weiterdenkender Roman? Eine grandios gebaute, satirische, anrührende, höchst unterhaltsame Abenteuergeschichte? Absolut zeitgenössisch, radikal, inspirierend." Ulrich Rüdenauer, SWR lesenswert, 17.03.24 "Ein glänzender Roman über die philosophische Aufklärung, die vor ihren eigenen Ansprüchen oft genug versagte." Adam Soboczynski, Die Zeit, 14.03.24 "Ein packender, einfühlsamer Roman." Peter Helling, NDR Kultur, 18.03.24